Blauschimmel Atelier

Veranstaltungen Mai 2011

Weichenstellung im Bahnhofsviertel
Projekt „Das Viertel - alltägliche Wege“

weichenstellung

 

Das Stadtviertel „Bahnhof/alter Stadthafen“ wurde für Kunstschaffende, für Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zu einem Ort der ästhetischen Feldforschung:

 

Wie wird/wurde hier gelebt, gearbeitet, Feste gefeiert? Wie sind die Gebäude/Straßenzüge beschaffen/ausgerichtet, wie die soziale, ökonomische  und kulturelle Infrastruktur? Welche sind Wohnhäuser, welche heutige oder ehemalige Betriebe? Welche Bedeutung hatte/hat der Stadthafen?

 

Besuche bei Anwohnern, Recherchen in Archiven und Spaziergänge im Bahnhofsviertel haben die Geschichte und Gegenwart des Viertels beleuchtet und haben zu Erkenntnissen und wieder neuen Spuren geführt.

 

Themen: Stautor Café, Rose am Stau (Fachwerkhaus), Brand Werft, Ankerstraße (Blumen und Ateliers), Künstlerinnen und Künstler im Viertel, Sport und Spiel im Viertel, Stadthafen, Wasserturm, Kriegsschauplatz, Fundstücke (Müll).

 

Es sind Kunstwerke wie Skulpturen, Kartographien, Fotographien, Druckgraphiken, Linolschnitte, Malereien und Zeichnungen entstanden, die einen perspektivisch neuen Blick auf die Bedeutung des Bahnhofsviertels zulassen und implizit Wünsche für die Zukunft formulieren.

weuchenstellung

"Blumen für die Ankerstraße“ von Günther Janssen und Jörg Scheel

weichenstellung

„Abbruchwand“ von Theo Haaschke

 

 

 

iMPR O!

Integrativ | Experimentell  | Improvisiert

Ein Konzertprogramm für offene Ohren, Augen und Münder

klanpol

iMPR O! - Experimentelle akustische und elektronische Klänge und ein ungewöhnliches Ensemble in der Klävemannhalle: Spieler und Spielerinnen des integrativen Blauschimmel Ensembles BlueScreen und Studierende des Instituts für Musik haben gemeinsam mit den professionellen Musi­kern und Klangkünstlern Olaf Pyras und Christoph Ogiermann ein Konzertprogramm entwickelt, welches am 29. und 30.5.2011 in der Klävemannhalle vor einem begeisterten Publikum präsentiert wurde.

 

Das überaus erfolgreiche Projekt UNITED O, welches BlueScreen im letzten Jahr gemeinsam mit Musiker/innen des Staatstheaters und Studierenden der Uni Oldenburg in der Exerzierhalle auf die Bühne gebracht hat, inspirierte das Ensemble zu diesem gemeinsamen Fortsetzungsprojekt. Nachdem für UNITED O Kompositionen in Auftrag gegeben wurden, die gemeinsam mit den Komponisten erarbeitet wurden, entstand daraus der Wunsch, sich mehr Raum für Improvisationen zu nehmen: die Idee für iMPR O! war geboren.

 

Entwickelt wurden fünf Stückkonzepte (siehe Programm), die aus gemeinsamen Im­provisationen entstanden. Zu sehen und zu hören gab es außerdem die Urauffüh­rung des Spielkonzepts "TsoG und die ganze Umgebung sieht nach geflüchteten Familien aus" von Christoph Ogiermann aus Bremen.

 

iMPR O!  war eine Gemeinschaftsproduktion des Blauschimmel Ateliers Oldenburg mit dem Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater, welches diese Mal technisch und organisatorisch unterstützt hat. Mit von der Partie war einmal mehr der improvisierende Musiker, Komponist und Perkussionist Olaf Pyras aus Kassel, mit dem uns bereits eine lange Zusammenarbeit verbindet. Zum ersten Mal dabei war der Elektroniker und Komponist Christoph Ogiermann aus Bremen. Die musikalische und künstlerische Leitung hatten Jochen Fried (Blauschimmel Atelier) und Christiane Abt (IfM).

 

Das Konzert fand im Rahmen von klangpol – neue Musik im Nordwesten statt.

 

Für die freundliche Unterstützung danken wir:
der EWE-Stiftung, dem Land Niedersachsen und der LZO

 

Mehr Infos:

Programmheft zur Veranstaltung als PDF-Datei

Fotos von der Veranstaltung

 

 

 

Da ist was im Busch!

Das Blauschimmel Atelier Oldenburg beteiligt sich an großem Spektakel im Ammerland

D ist was im Busch

Im Mai blühen die Rhododendren und Azaleen im Rhododendronpark Hobbie bei Linswege (nahe Westerstede), dass es eine Augenweide ist.


Am Wochenende 14. und 15. Mai gibt es zusätzlich eine nie gesehene und gehörte Überraschung. Wer den Wegweisern "Da ist was im Busch" folgt, tritt in eine geheimnisvolle Welt ein:


Ein Kühlschrank, ein Schaufenster, eine Bushaltestelle, immer mehr sonderbare Bilder und Szenen zeigen sich am Wegrand. Fantastische Gestalten gehen da ihren Geschäften nach, als seien sie hier zuhause.


Dann Klänge und Geräusche, ganz leise zuerst, bis man sie endlich sieht: Klangkünstler mit Instrumenten und Kompositionen, die die Welt noch nicht gehört hat, verzaubern die Atmosphäre im Park.


Dazu Käfer und Tausendfüßler, Libelle und Schmetterling: Insekten, anmutig und fremd, als kämen sie aus einer versunkenen Welt…


"Da ist was im Busch" ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehr als hundert Menschen aus der Region. Sie haben sich in Kursen und Proben in Varel, Jeringhave, Seghorn, Westerstede, Mansie, Lemwerder, Oldenburg und Huntlosen auf die Aufführungen im Rhododendron-Park vorbereitet.


Die künstlerische Gesamtleitung für dieses Projekt hat das "Blauschimmel Atelier" Oldenburg übernommen. Des weiteren beteiligt sich das Atelier mit 10 MaskenspielerInnen an den Aufführungen.


Die schöne, bereichernde Erfahrung bei diesem Projekt: Wenn man zusammen fantasievolle Kunst macht, spielt es keine Rolle, ob Menschen mehr oder weniger behindert sind. Die Ideen, das gemeinsame Tun, der Spaß bringen die Menschen zusammen.


Und noch eine schöne Erfahrung: Gemeinsam vor Ort kann man viel bewegen.

  • "Da ist was im Busch" wird von der GPS organisiert (die GPS unterstützt seit mehr als 40 Jahren Menschen mit Behinderungen: www.gps-wilhelmshaven.de);
  • Künstler des Blauschimmel Atelier Oldenburg (bei Blauschimmel kann jede/r Künstler/in werden: www.blauschimmel-atelier.de) leiten die TeilnehmerInnen an;
  • Familie Hobbie stellt als Gastgeberin ihren wunderbaren Park als Spielraum zur Verfügung (www.hobbie-rhodo.de).
  • Viele Menschen, Organisationen und Unternehmen unterstützen dieses Projekt.


Man kann am Samstag und Sonntag (14. und 15. Mai) jeweils ab 10:30 Uhr und ab 14:30 Uhr erkunden, was da im Busch ist.


Am Eingang zum Rhododendronpark (Alpenrosenstraße 7, 26655 Westerstede-Petersfeld) gibt es eine Wegbeschreibung für den Rundgang. Man kann auch einfach den Wegweisern folgen!


Pressetexte:

Huntereport vom 16.02.2011

NWZ - Ammerland vom 16.02.2011

 

 

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